Bruch / Stück / Entwicklung

Workshop "Regie mit Kindern und Jugendlichen"

Sie wollen ein (kleines) Theaterstück auf die Bühne bringen? Sie haben einen Stücktext oder frei entwickeltes Material, und dann? Wie geht es weiter? Wird daraus ein bühnentaugliches Stück? Theater fängt dort an, wo das Material auf der Bühne zu leben und beben beginnt - für die Schauspieler und für das Publikum.

Ziel dieses Workshops ist eine vertiefende Vermittlung der Regiearbeit für die Bühne. Neben grundlegendem Theaterhandwerk geht es um verschiedene inszenatorische Stilmittel
und theatrale Prozesse. Der Fokus des Workshops liegt auf Regie in der Endprobenphase, bei der endgültige Entscheidungen getroffen werden: Wer macht wann wie was?
Einen speziellen Blick werfen wir dabei auf das Thema Brüche. Welche Brüche gibt es im Entwicklungsprozess, welche Wirkung erzielen wir durch Brüche im Stückablauf?

Improvisieren mit Kindern- und Jugendlichen

Das Improvisationstheater braucht wenige Mittel, um Großes zu bewirken. In dieser praktischen Ausbildungsveranstaltung versuchen wir, aus dem Nichts etwas zu erschaffen. Zuerst nähern wir uns mit verschiedenen Übungen den Grundlagen der Theaterform an. Dabei spielen die drei Ausdrucksmittel eines Schauspielers eine zentrale Rolle: der Körper, die Mimik und die Stimme.
Im zweiten Schritt geht es um die didaktische Umsetzung und Einbindung des Improvisationstheaters in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Am Ende dieser Ausbildungsveranstaltung haben die Teilnehmer/innen Anregungen erhalten, um selbstständig mit Kindern Improvisationstheater zu entdecken.

Ein Schauspieler schmeckt etwas, seine Figur etwas anderes

Sinneswahrnehmungen auf der Bühne

Es ist Freitagabend 20.15 Uhr, das Licht geht aus und der Spot an. Deine Figur „Hans“ betritt sein Wohnzimmer, läuft zum Kühlschrank und holt sich ein Bier heraus. Während Hans seinen Fernseher anschaltet, führt er die Flasche Bier zum Mund. Die kalte Flüssigkeit fließt über die Zunge von Hans oder ist es deine eigene Zunge von dir als Schauspieler? Mit dieser und anderen Fragen werden wir die Erkenntnisse aus dem Grundkurs vertiefen.

In diesem Workshop erweitern und verbessern wir die verbalen und nonverbalen Spielfähigkeiten. Wir greifen dabei auf ein Potpourri an Spiel- und Theaterstilen zu; Niederländisches Erzähltheater, das absurde Theater, aber auch Stanislavsky u.a. werden ins Scheinwerferlicht der Sinne gestellt. Dabei wirst du an die Grenzen deines Spiels gebracht, wodurch du deine eigenen schauspielerischen Stärken und Schwächen kennenlernst. Mit echten Gegenständen/Essen und Attrappen gehen wir auf die Spielfläche und probieren uns praktisch aus. Zentrale Fragen werden dabei sein: Wie geht man in der Rolle mit den Sinnen um? Wann ist ein Ausdruck deiner Sinneserfahrung authentisch? Wie können unsere Sinne ihre eigenen Geschichten erzählen? Wie groß oder klein kann ich eine Sinneswahrnehmung auf der Bühne zum Ausdruck bringen?

Das Publikum sieht das, was deine Figur nicht schmeckt

Sinneswahrnehmungen auf der Bühne

Eine herrliche Kuchenattrappe wird auf die Bühne gebracht und das Wasser läuft allen Zuschauern im Munde zusammen. Doch das Einzige, womit die Schauspieler sich beschäftigen, ist der Text mit den stückbezogenen Regie-anweisungen. Schade! 
Ein bewussterer Umgang mit den Sinneswahrnehmungen und den damit verbundenen nonverbalen Ausdrücken der Schauspieler, bereichert das Schauspiel und macht es lebendig.

In diesem Workshop schulen und schärfen wir unsere Sinne und die nonverbale Ausdrucksfähigkeit. Nach verschiedenen Grundlagenübungen tauchen wir in eine aktive Erforschung ein. Wir beschäftigen uns praktisch mit den folgenden Fragen: Wie setzen wir unsere Sinne auf der Bühne ein? Wie drücken wir Wahrnehmungen für das Publikum aus? Mit echten Gegenständen/Essen und Attrappen gehen wir auf die Spielfläche und probieren uns aus. Im ersten Teil des Workshops arbeiten wir mit verschiedenen Methoden aus dem Improvisationstheater. Im zweiten Teil nutzen wir zur Vertiefung kleine Theater- dialoge von Pinter u.a.

Theaterproduktionen ohne festen Stücktext

Das Erarbeiten von Theaterstücken ohne festen Stücktext ist eine weit verbreitete Arbeitsform in der Theaterpädagogik. Ziel des Workshops ist eine vertiefende Vermittlung der Techniken des Dramatisierungs- vorgangs. Wir befassen uns praktisch mit den unterschiedlichen Produktionsschritten und Rollen (Regisseur, Spieler, Produktionsleiter, Dramaturg, Stimulator, Szenario-Texter) beim Dramatisieren. Wie schafft man eine persönliche Verbindung zwischen Ensemble und Thema/Inhalt? Wie geht man dabei mit den Schauspielern um? Zentraler Begriff der Produktionsmethode „Dramatisieren“ nach Twijnstra van der Hurk und Verspaget (Holland) ist die „Prämisse“. Der Begriff wird in diesem Zusammenhang als Voraussetzung oder Annahme verstanden, aus der eine Schlussfolgerung gezogen werden kann. Wie kann die Prämisse als Ausgangspunkt für den kreativen Prozess eingesetzt werden? Spontaneität, Kreativität und Prozessdenken stehen während diesem praxisorientierten Kurs im Vordergrund.

Theater als Schulbegleiter

In diesem Workshop geht es aber nicht um die Entwicklung ganzer Stücke, sondern um die Einbindung theatraler Momente in den Schulalltag. Wir untersuchen praktisch, welche Inhalte und Theaterformen sich eignen und umsetzen lassen unter Einbezug persönlicher existierender Erfahrungen theatralen Schaffens im Schulalltag. Dabei widmen wir uns den Fragen: Wie kommt man von der Idee über den Inhalt, zu einem Theatermoment? Und wie schafft man eine persönliche Verbindung zwischen Schulklasse und Thema?

Spontaneität, Kreativität und Prozessdenken stehen während dieser praxisorientierte Fortbildung im Vordergrund.

Helden, nachts im Museum

„Kaum schließt das Museum seine Pforten, schon erwacht alles zum Leben und eine Überraschung reiht sich an die andere.“

Dieser Workshop fängt damit an, dass sich jeder Schüler eine eigene Museumsfigur überlegt und darstellt. Es soll eine Figur sein, die die Schüler interessiert, begeistert oder beschäftigt. Mit den Mitteln des Statuentheaters wird erst ein kleines Museum entwickelt. Die zum Leben erweckten Museumsfiguren sind Ausgangspunkt für die Entwicklung von kleinen Geschichten, die mittels Improvisationen entstehen. Was passiert z.B. wenn Angela Merkel auf den Superstar 2011 Pietro trifft oder wenn sich Barack Obama und Donald Duck auf ein Eis treffen? Die Schüler/-innen werden zum Regisseur ihrer eigenen Geschichte. Das Ziel dieses Workshops ist die Auseinandersetzung mit aktuell bedeutenden Figuren der Schüler/-innen. Reflexion, Spaß, Spontaneität und Konzentration spielen dabei eine zentrale Rolle.

Kuscheltiere werden Zirkusartisten

„Mein Name ist Arthur, ich bin 82 Jahre alt und Feuerschlucker.“ 

Am Anfang des Workshops bekommt jedes Kind einen persönlichen Brief von einem Kuscheltier. Das Kind wird eingeladen, dem Kuscheltier auf seinem Weg zum Zirkusartisten zu helfen. Dazu gehört u. a, dass jedes Kind aufgefordert wird, sich einen Trick und einen Künstlernamen für das Kuscheltier auszudenken. Anhand einer selbst gemachten Zeichnung fangen die Kinder an, einen Arbeitsplan zu erstellen und kleine Performanceinstallationen für ihren Artisten zu bauen. Zum Abschluss werden alle Tricks in einer großen Zirkusaufführung gezeigt. In diesem Workshop werden die Kinder im Umgang mit Sprache gefördert und in der Auslebung ihrer eigenen Kreativität unterstützt.

Wetterdramen

Theatrale Wetterexperimente

In diesem Workshop setzen wir uns theatralisch mit dem Thema Wetter auseinander. In einem ersten Schritt machen wir die verschiedenen Wetterformen wie Regen, Wind, Schnee und Sonne spürbar. Auf Grundlage von Improvisationen, Text- und Performancematerial entsteht unsere kleine Aufführung, in der wir darstellend sichtbar machen, wie der Mensch mit dem Wetter umgeht. In diesem energiegeladenen Workshop entdeckt der Schüler sich und seine Mitschüler. Zusammenarbeit, Entdeckungsfreude und Spontanität stehen dabei im Mittelpunkt.

Der große Umzug, alles ist neu!

Ein neues Stadtviertel wird gebaut und der Bürgermeister lädt eine ausgewählte Gruppe Menschen ein, dort zu wohnen.
Durch die vorangegangene Rollenarbeit schlüpfen die Schüler/innen in eine selbst ausgewählte Figur. Mit dieser Figur bewegen sie sich zuerst in einer Wohngemeinschaft oder einer Familie. Anhand verschiedener Szenen wird der Alltag bestimmt. Wenn jeder sich dann zuhause fühlt, verlassen die Bewohner ihre eigenen vier Wände und machen sich auf, das neue Stadtviertel zu erkunden. Es finden verschiedene Begegnungen mit Nachbarn statt. Was passiert, wenn jeder neu ist? Neu für sich selbst, neu für die anderen? Was denkt, fühlt und tut man als erstes? 
Am Ende des Workshops bekommt jede Figur/Bewohner vom Bürgermeister ein Zertifikat zur gelungenen Integration im neuen Stadtteil!

Aus nichts, etwas machen

EIN THEATERWORKSHOP ZUM THEMA VORURTEILE

Lasst uns mit viel Energie und Laune miteinander Theater machen! Der zentrale Ausgangspunkt unserer Arbeit ist das anregende Thema „Vorurteile“. Wir suchen zuerst aktiv nach unserem persönlichen und gemeinsamen Bezug zum Thema. Dabei setzen wir uns mittels variierender Übungen mit verschiedenen Fragen auseinander: Haben wir Vorurteile? Wie entstehen Vorurteile? Inwieweit beeinflussen sie unseren Alltag? Die gefundenen Inhalte setzen wir künstlerisch in kleine Improvisationen, Tänze, Texte und Bilder um. Mit diesen Ergebnissen forschen wir an dem Thema weiter und vertiefen unsere Gedanken.

Dieser Workshop verspricht einen lebendigen Theaterprozess, bei dem jeder zum Zug kommt. Am Ende können wir unsere Ergebnisse in einer kleinen Aufführung vor Publikum oder mit der Kamera festhalten. Die Kursinhalte und die Methodik werden der jeweiligen Altersstufe angepasst.

Das völlig verrückte Wochenende der Absurdität!

Ein aktiver Schauspielworkshop mit Texten von Daniil Charms 

In diesem Workshop wird an deinen persönlichen Spielqualität(en) gearbeitet. Zuerst werden wir uns mittels verschiedener Theaterspiele und Übungen dem Thema „Absurdes Theater“ annähern: Großes und Kleines, Unerwartetes und Erwartetes, Klares und Unklares. Es wird eine aktive Forschung, wobei wir uns u.a. mit den folgenden Fragen befassen: Was ist absurdes Theater und welche Qualitäten hat es? Was können wir davon in unseren Spielalltag mitnehmen? Im zweiten Teil des Workshops arbeiten wir mit Theater- texten von Daniil Charms. Der russische Schriftsteller bietet viele Möglichkeiten zur szenischen Interpretation.

Mit Spielfreude und Energie arbeite ich dann mit euch an der Grenze zwischen natürlichem und absurdem Spiel. Dabei werden wir an euren persönlichen Spielqualitäten arbeiten.

Improvisieren im Alltags- und Business-Kontext

In diesem Workshop setzen die Teilnehmer/innen sich mit dem Improvisationstheater auseinander - auch "Theater aus dem Nichts" genannt. Sie nutzen diese Theaterform zur Verbesserung der persönlichen Schlüsselkompetenzen wie z.B. Souveränität, Kreativität und Flexibilität. Dabei werden Sie herausgefordert gängige Pfade zu verlassen und neue Wege zu suchen. Auf sichere Art und Weise begeben sich die Teilnehmer/innen an die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Spielwirklichkeit.
Übungen, kurze Szenen, Alltagssituationen und viel Spaß bilden die Basis dieses Workshops.


Ziele:
- Sie können die Erfahrungen aus den Improvisationsübungen reflektieren und einen Transfer zu ihren beruflichen oder Alltagssituationen herstellen.
- Sie können in ungewohnten Situationen (SmallTalk; Businesstreffen o.ä.) improvisieren und sich souverän, authentisch und „pfiffig“ präsentieren.
- Sie erhöhen ihre Flexibilität und Kreativität im spontanen Sprechen.
- Sie können überzeugend auftreten und sich zielführend zeigen.

Basisworkshop Improvisieren

Mit viel Spaß, guter Laune und wenigen Mitteln werden wir die Theaterbühne erkunden. Zuerst wärmen wir uns wie echte Schauspieler auf. Dabei spielen drei Ausdrucksmittel der Schauspielerei eine zentrale Rolle: Der Körper, die Mimik und die Stimme. Danach steigen wir in die Welt der Improvisation ein. Ausgewählte Requisiten und Kostümteile dienen dabei als Ausgangspunkt.

Ziel dieses Workshops ist es, trotz theatralischer Vorgaben & Strukturen,Spaß an der Spielwirklichkeit zu haben. Eine zentrale Rolle spielt hierbei die verbale und non-verbale Kommunikation der Kinder. Außerdem soll das Projekt die Kooperationsfähigkeit der Kinder in Kleingruppen verbessern.

Theaterworkshop Vorurteile

In diesem Workshop setzen die Kinder und Jugendlichen sich mit dem anregende Thema "Vorurteile" auseinander. Aber nicht mit Vorurteilen, die in der Klasse/Gruppe herrschen. Wir schaffen uns eine Welt voller Vorurteile über Fantasiefiguren. Im ersten Teil des Workshops bekommt jedes Kind/ jeder Jugendliche ein Foto einer realen, aber unbekannten Person. Spielerisch entstehen Lebensläufe und Geschichten über diese Person. 
Im zweiten Teil kommen die entstandene Figuren in einem Raum zusammen; irgendwo in der Stadt. Wie verhalten sie sich einander gegenüber, was passiert? Bleiben sie auf Distanz? Entstehen Freundschaften? Das entscheiden die Kinder!

Am Ende des Workshops wird eine Brücke geschlagen zur Realität des Alltags. Verschiedene Beispielfotos werden den Kindern als reale Personen vorgestellt. Dieser Workshop verspricht einen lebendigen Theaterprozess, bei dem jeder zum Zug kommt.