Darf ich vorstellen: Laura Hammel

Ich möchte euch in verschiedenen Blogeinträgen meine AssistentInnen & PraktikantInnen vorstellen, die mich in dieser Spielzeit begleiten werden. Laura macht bis Dezember ein Praktikum bei mir und wird danach für ein halbes Jahr nach Süd-Afrika gehen.

Wir haben uns in einer theaterpädagogischen Facebookgruppe kennengelernt. Weil sie auf der Suche nach einem Praktikum in der Nähe von Karlsruhe war, hat sie dort einen Aufruf gestartet.  Ich habe sie dann angeschrieben und wir haben uns auf einen Kaffee getroffen. Laura wird in den kommenden Monaten in allen Projekten von mir mitlaufen und assistieren. Außerdem wird sie verschiedene organisatorische Aufgaben übernehmen.

WAS INTERESSIERT DICH AM THEATER?

LAURA: Ich finde am Theater toll, dass man komplett, mit seinem ganzen Wesen in andere Rollen schlüpfen kann. Man kann sich selbst im Spielen verlieren. Dadurch lernt man sich selbst und andere neu kennen und das ist total spannend. Durch Theaterspielen entwickelt sich die Persönlichkeit eines Menschenweiter, das bietet unglaublich viele Möglichkeiten. Ich finde es schön zu sehen, wie sich Menschen durch das Spielen präsentieren können und zeigen können was sie drauf haben.

WAS WAR DAS BEEINDRUCKENDSTE ERLEBNIS WÄHREND DEINES PRAKTIKUMS?

LAURA: Mich beeindruckte in den letzten Wochen, dass sich die vielen Kinder und Jugendlichen auf das Theater spielen einlassen. Kinder und Jugendliche verschiedenen Alters, Klassen verschiedener Schulen, ganz unterschiedliche Charaktere aber alle ließen sich früher oder später auf das Spielen ein. Sie ließen sich von Rob begeistern und trauten sich durch Ihn etwas zu.

WARUM EIN PRAKTIKUM BEI ROB?

LAURA: Schon länger habe ich mir überlegt ein Praktikum bei einem Theaterpädagogen zu machen. Ich spiele selbst Theater und merke immer wie gut mir und Anderen das tut, wie viel Spaß es macht und wie es die Persönlichkeit prägt. Ich bin Jugend- und Heimerzieherin und betreue Kinder und Jugendliche, die in der Vergangenheit einige Herausforderungen bewältigen mussten und dies wird auch immer wieder auf sie zukommen. Ich denke Theater würde sie in ihrer Persönlichkeit stärken, aber ihnen auch die Möglichkeit geben, die Dinge aus anderern Perspektiven zu betrachten. Ich habe mir überlegt, mich in diese Richtung weiterzubilden. Davor wollte ich aber hautnah mitbekommen, wie ein Theaterpädagoge arbeitet. Als ich Rob´s Homepage entdeckt habe, war ich beeindruckt und gespannt mehr zu erfahren. Ich bin froh, dass ich bis Dezember ein Praktikum machen kann und bin gespannt was alles kommen wird.