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- das große Jugend-Filmprojekt zum Stadtjubiläum 2015.

Ein einmaliges Portrait von Karlsruhe. 
Erschaffen von 27 jugendlichen Filmteams, die nach mehrwöchigen
Filmworkshops fünf Minuten lang zeitgleich dokumentierten, was ihnen in
ihrem Stadtteil am wichtigsten, eindrücklichsten und bewegendsten
erscheint.

Mitgewirkt haben über 150 Kinder und Jugendliche und über 40
Erwachsene aus allen 27 Karlsruher Stadtteilen.

Aus 135 zeitgleich gedrehten Minuten Film und der mit ebenfalls
jugendlichen Musikern aus der Stadtgesellschaft komponierten Musik
entstand ein authentischer, berührender cineastischer Blick auf Karlsruhe.

Ein Film, der die Zeit dehnt und einen genauen Blick ermöglicht auf die
lebendige Vielfalt einer 300 Jahre alten Stadt.

So funktionierte das Projekt: 
In jedem Stadtteil suchten wir Teilnehmer zwischen zwölf und 18 Jahren, die eine Besonderheit ihres Viertels mit der Kamera dokumentieren wollen. Von erfahrenen Theater- und Filmemachern wurden sie in kostenlosen Workshops ab Mitte 2014 auf den Dreh vorbereitet. Bei drei bis vier Workshopterminen wählte jede Gruppe ein Filmthema aus, lernte die Arbeit mit der Kamera kennen und organisierte die Dreharbeiten. Die Jugendlichen konnten dabei selbst bestimmen, was sie von ihrem Viertel zeigen wollten.

Künstlerische Leitung und Postproduktion Holger Metzner / Postproduktion Mitwirkung Murad Atshan / Workshop-Leiter Murad Atshan, Thorsten Belzer, Siegfried Blässing, Hannah Cooke, Rob Doornbos, Carmen Donet Garcia, Holger Metzner, Nina Olczak, Jürgen Sihler, Barbara Unger / Projektmanagement Katy Kowalski, Ines Miosga, Jürgen Sihler / Administration: Monika Klein / Technik Sebastian Wirth

Gefördert von Stadtmarketing Karlsruhe GmbH, Landesanstalt für Kommunikation Baden Württemberg

Ursonate

Was passiert wenn man Kinder mal die "Ursonate" von Kurt Schwitters in den Händen gibt, die Antwort war in diesem Fall: sie spielen verrückt! Über ein halbes Schuljahr arbeitete die Klasse 3C gemeinsam mit  Theaterdozent Rob Doornbos im Rahmen des KIDS-Projekts an diesem experimentellen Film. Die Schüler beschäftigten sich dabei mit Sprache, Aussprache und Kreativität. Mit Leidenschaft und Spaß entwickelten die Kinder letzendes ihre eigene Interpretation von die Ursonate. 

Regie Rob Doornbos / Pädagogische Begleitung Lisa Schäfer

Escape

ein humorvoller Kurzfilm über eine Truppe Superschurken

Lange Zeit wachte der Superheld Amazingman über die Stadt Destinea. Mit seinen übernatürlichen Kräften sperrte er alle Verbrecher und Superschurken der Gegend in das Gefängnis ein. Doch nun ist Amazingman tot. Sein Tod bedeutet das Ende der Sicherheit in Destinea. Die Nachricht vom Tod von Amazingman erreicht auch die Häftlinge die nun verzweifelt versuchen aus dem Gefängnis aus zu brechen.

ESCAPE ist ein humorvoller Kurzfilm über eine Truppe Superschurken, die versuchen, aus einem Gefängnis auszubrechen. Der Film möchte die Zuschauern unterhalten und verwirren.

Leitung Murad Atshan, Rob Doornbos / Drehbuch Kai Müller / Schauspiel Domenico Quinto, Leonie Wiegel, Kai Müller, Niclas Müller, Mie Dorner, Mustafa Celik, Aurelia Schuth, Kimo Böhler, Mirjam Mayr, Wilfried Grüßinger, Antonia Pecas, Samantha Beutel, Anna Schmitt, Dennis Lieb, Nasi Aliparast, Reza AliParast, Nadine Kvitta, Merve Akdis

Gefördert von Stärken vor Ort, einer Initiative des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend, dem Europäischen Sozialfond für Deutschland und der Europäischen Union

Warteraum - Wartezimmer

Ausgehend von dem Gedicht "fünfter sein" von Ernst Jandl haben die Kinder der Klasse 3B & 3C der Karlschule Rastatt verschiedene Kunstprodukte entwickelt. Über ein halbes Schuljahr arbeitete die Klassen gemeinsam mit Theaterdozent Rob Doornbos und Künstlerin Anne-Bärbel Ottenschläger im Rahmen des KIDS-Projekts an einem experimentellen Film. Außerdem wurde einen Buch erstellt und verschiedene Ausstellungsformate organisiert. Die Schüler beschäftigten sich dabei hauptsächlich mit non-verbale Sprache. Mit Leidenschaft und Spaß entwickelten die Kinder letzendes ihre eigene Interpretation von dem Gedicht. 

Theater Rob Doornbos / Kunst Anne-Bärbel Ottenschläger

Filmwerkstatt Ost

Ausgehend vom Kinder- und Jugendhaus Oststadt startete das außergewöhnliche Projekt um Rob Doornbos, Leiter der Filmwerkstatt OST, welches sich zum Ziel gesetzt hatte, das von Jugendlichen ausgearbeitete Drehbücher, in einen Spielfilm umzusetzen. Unter professioneller Anleitung wurden aus den Jugendlichen Schauspielerinnen und Schauspieler, Kameraleute, Tonleute usw. Was mit wenigen begann, endete durch Mundpropaganda und Neugierde in einer richtigen Filmcrew aus 15 bis 16 festen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, und weiteren ca. 20 Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft, die in ständigem Wechsel am Set anwesend waren und ihren Teil, in Form von Statistenrollen oder bühnenbildnerischer Art, beitrugen. Alle hatten ein gemeinsames Ziel, bei dem jeder seine Stärken einbringen konnte. Herkunft und Schulart waren dabei ohne Bedeutung, weshalb das Projekt einen außergewöhnlichen Integrationscharakter besaß. Die Jugendlichen gewannen dabei nicht nur Einblicke in Berufsfelder der Medienwelt, sondern lernten, dass man nur ohne Vorurteile und Ausgrenzung anderer ein solches Projekt gemeinschaftlich auf die Beine stellen kann.

 

Projektleitung Rob Doornbos, Murad Atshan Kooperation mit Jugendhaus Oststadt Karlsruhe Gefördert von Stärken vor Ort, einer Initiative des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend, dem Europäischen Sozialfond für Deutschland und der Europäischen Union

Gnadenlos

Das Ziel des Projekts war es, Jugendliche aus dem Rintheimer Feld „von der Straße“ zu holen, ihnen eine Perspektive zu bieten, sowie ihre sozialen Kompetenzen zu stärken. Die Jugendlichen sollten in der Nutzung verschiedener Medien qualifiziert werden und den richtigen Umgang mit der Kamera und Schnittprogrammen kennenlernen.

Ursprünglich war von Projektleiter Rob Doornbos angedacht, mehrere kurze Videos über verschiedene Themen, z.B. die Berufswahl, zu drehen und auf YouTube einzustellen. Die Jugendlichen äußerten jedoch den Wunsch nur einen Film, dafür mit mehr Professionalität und Qualität, zu erstellen. So wurde ein Drehbuch von einem der Jugendlichen ausgewählt und umgesetzt. Der Film „Gnadenlos“ trägt die Botschaft „Gewalt erzeugt Gegengewalt“ und wurde mit großer Motivation und viel Zeitaufwand von den Jugendlichen umgesetzt. Während im Jugendhaus Oststadt die Planungen und Schulungen zum Filmdreh und -schnitt erfolgten, erfolgte der Dreh an unterschiedlichen Plätzen in Karlsruhe.

 

Projektleitung Rob Doornbos, Murad Atshan Kooperation mit Jugendhaus Oststadt Karlsruhe Gefördert von Stärken vor Ort, einer Initiative des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend, dem Europäischen Sozialfond für Deutschland und der Europäischen Union