Abenteuer Kultur (DM)

Abenteuer Kultur (DM)

Dieses Ausbildungskonzept ermöglicht den Lernlingen, sich im 1. und 2. Ausbildungsjahr kulturell und persönlich weiterzubilden. Neben gruppendynamischen Prozessen, Eigenverantwortung, Mut und Kreativität werden viele weitere Fähigkeiten geschult, die sich unmittelbar auf die Arbeitssituation übertragen lassen. Im Theater können sie jedoch zunächst in einem geschützten Rahmen spielerisch ausprobiert und trainiert werden.

Zukunft Theater

Theater im Kindergarten

- lebenslanges lernen mit Theater

Zwei Projekte mit einem klaren Ziel: die nachhaltige Implementierung des Theaters in pädagogischen Einrichtungen. Damit möchte das Projekt einen Beitrag liefern zum Ausbau des Theaters als Mittel zur ganzheitlichen Begleitung des Heranwachsens. Die Ergebnisse der beiden Projekte werden für eine weitere Verwertung und Verbreitung dokumentiert.

Projekt 1: Theatrale Impulse für ErzieherInnen in der Ausbildung

Ort: Liebfrauenschule Coesfeld (NRW)

An zwei Wochen wird den Teilnehmern der Grundausbildung eine Basiskonstrukt vermitteln. Was es heißt Theater mit Kindern und Jugendlichen zu machen: Wo kommt das Theater her? Wie kann man Theater mit Heranwachsenden spielen? Welche Spielformen gibt es? Und in welcher Rolle kannst du im Spiel dabei sein? Ziel ist es einen inhaltlichen und vor allem praktischen Input zu vermitteln, dass die Teilnehmer dazu ermutigt Theater in ihren Alltag als Erzieher/in einzubauen.

Ich bin bereits seit mehreren Jahren an der Ausbildung von Erzieherinnen und Pädagoginnen beteiligt. Neben vielen verschiedenen eigenen Fortbildungen für diese Zielgruppe, war ich u.a. an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe, die Fachschule für Sozialpädagogik in Reutlingen, dem Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung Meckenbeuren und vielen anderen Institutionen tätig. Mit diesem Projekt möchte ich nachhaltige Impulse in der Erzieherlandschaft geben. Ziel ist es das Konzept zu verfestigen und zu verbreiten.

Projekt 2: Kindergarten mit Theaterprofil

Mit dem Wunsch ein Theaterprofil zu erarbeiten, kam ein Kindergarten auf mich zu. Ich freu mich darauf gemeinsam mit diesem engagierten Team mit motivierter Leitung, diesen Traum zu verwirklichen. Es soll ein Modell werden für andere Kitas werden und möchte neue Wege in der frühkindlichen Bildung beschreiten.
Die Kindergartenkinder sollen keine vorgegebenen, perfekt eingeübten Theaterstücke auf die Bühne bringen. Entgegen der traditionellen Vorgehensweise sollen Spielmomente entstehen - voller Spontanität, Selbstverantwortlichkeit, Entdeckerfreude und Kreativität. Ein selbstbestimmtes Spiel der Kinder, in dem diese ihre Interessen, Neigungen und schöpferischen Impulse zum Ausdruck bringen können.

Bausteine

  • Zwei theaterpädagogische Workshops für das 10-köpfige Team des Kindergartens.

  • Ein theaterpädagogisches Projekt mit den Vorschulkindern der Einrichtung unter meiner Anleitung. Die Erzieherinnen sind als Hospitanten anwesend.

  • Ein Eltern-Kind Theaterangebot am jährlichen Elterntag.

  • Einen Probe- und Vorstellungsbesuch am Badischen Staatstheater Karlsruhe.

Haben Sie Interesse dieses Projekt auch in Ihre Einrichtung zu starten?

Fachtag - Theater mit Kindern und Jugendlichen

"Wann fangen wir mit dem richtigen Theater an"

Nach dem Erfolg aus 2017 (mehr infos) , möchte ich auch dieser Spielzeit wieder ein Fachtag "Theater mit Kindern und Jugendlichen" organisieren. Damit möchte ich wiederum neue Impulse für nachhaltige, kulturelle Bildung geben und den Austausch fördern. Die Fachtagung richtet sich an ErzieherInnen, PädagogInnen und LehrerInnen, sowie JugendleiterInnen.
Impulsreferate, Präsentationen von Schülergruppen, eine „Manege der Praxis“ mit Möglichkeiten zur Reflexion, Workshops und jede Menge Raum zum Gespräch, sowie Informationen rund um die Themenfelder bieten die Möglichkeit, sich wertvolle Impulse für die eigene Praxis zu holen.

Die genaue Ausrichtung, eventuelle Kooperationspartner und die genaue Daten werden bis Dezember 2018 bekannt gegeben.

Coach Schultheater der Länder

Das „Schultheater der Länder“ (SDL) ist europaweit eines der größten Festivals im Bereich des Theaters in der Schule. Es ist ein Arbeitstreffen für und mit Schultheatergruppen aus ganz Deutschland, das im jährlichen Wechsel in einem anderen Bundesland stattfindet und sich in jedem Jahr einem anderen Themenschwerpunkt widmet. Begleitet wird das SDL stets von einem auf das jeweilige Thema bezogenen Rahmenprogramm mit Aufführungsgesprächen, Werkstätten und Festivalberichten.

Der Bundesverband Theater in Schulen (BVTS) möchte zur Qualitätssteigerung der Theaterarbeit in den Schulen respektive zur Qualitätssteigerung der Länderbeiträge zum Schultheater der Länder (SDL) ein Coaching-System etablieren. Dabei wird angestrebt, dass es in jedem Bundesland bis zu drei Coaches gibt, die den Bewerbergruppen zum SDL unter bestimmten Bedingungen helfend zur Seite stehen können. Damit verbunden soll die Motivation zur SDL-Bewerbung gesteigert werden mit dem Ziel, dass es in jedem Jahr pro Bundesland möglichst viele Bewerbungen zum Thema des jeweiligen SDL gibt.

Hier finden sie mehr Informationen zu der diesjährigen Ausschreibung:

https://bvts.org/1/schultheater-der-länder-(sdl)/sdl-2019/

Fachtag - Theater mit Kindern und Jugendlichen

"Wann fangen wir mit dem richtigen Theater an"

Der Landesverband Amateurtheater Baden-Württemberg veranstaltet eine Fachtagung, um neue Impulse für nachhaltige, kulturelle Bildung zu geben und den Austausch zu fördern. Die Fachtagung richtet sich an ErzieherInnen, PädagogInnen und LehrerInnen, sowie JugendleiterInnen.
Impulsreferate, Präsentationen von Schülergruppen, eine „Manege der Praxis“ mit Möglichkeiten zur Reflexion, Workshops und jede Menge Raum zum Gespräch, sowie Informationen rund um die Themenfelder bieten die Möglichkeit, sich wertvolle Impulse für die eigene Praxis zu holen.
Gemeinsam mit namhaften ReferentInnen, wie Gabi dan Droste und Holly Holleber, gehen wir unter anderem folgen- den Fragen nach:
• Was ist der Unterschied zwischen einem Spiel und einem Schauspiel auf der Theaterbühne?
• Wie kann man von und durch Spiele zu einer Theaterproduktion kommen?
• Prozess oder Ergebnis? Worum geht es uns eigentlich? Sollen sich Kinder entwickeln oder zählt das Ergebnis auf der Bühne? Wann wird aus Spiel und Pädagogik Kunst?

Leitung Rob Doornbos, Alexandra Laurenat / ReferentInnen Gabi dann Droste, Galina Freund, Holly Holleber / Im Auftrag von Landesverband Amateurtheater Baden-Württemberg / Kooperation mit Werner-von-Siemens-Schule, Otto-Hahn-Gymnasium, Karlschule Rastatt.