Regie

Sushi Girls

Drei Freundinnen, die gemeinsam studiert haben, treffen sich in „ihrer“ Sushi-Bar, um in den dreißigsten Geburtstag der noch recht erfolglosen Rechtsanwältin Anne hineinzufeiern. In der Raucherkabine steht Stefan, der von seinem Blind-Date versetzt wurde. Auch Michael, der Noch-Beziehungspartner von Anne, gesellt sich zu der Gruppe. Nach einem Einblick in Beziehungsgeflechte, nimmt der Abend eine unerwartete Wendung.

Regie Rob Doornbos / Assistenz Friederike Wingerter

Der Mann mit der eisernen Maske

Witz, Spannung und ein Hauch von Romantik zugleich erwartet Sie in diesem unterhaltsamen Abenteuer nach einer Vorlage von Alexandre Dumas. Lassen Sie sich in das Frankreich des 17. Jahrhunderts entführen.

Der Kommandant der Musketiere der Garde des Königs, d’Artagnan, hat alle Hände voll zu tun, den König vor Aufständen und Anschlägen zu schützen. Während das Volk unter Hunger und Armut leidet, feiert Ludwig XIV. rauschende Feste und führt das Land in immer neue Kriege. Nur die Gegenliebe von Louise kann er nicht erzwingen. Dafür versetzt er ihren Geliebten an die Front, woraufhin dieser stirbt. Dadurch lädt der König die Mißgunst der drei Musketiere Athos, Porthos und Aramis auf sich. Louises Verlobter war Athos’ einziger Sohn. Gemeinsam beschließen sie, den Zwillingsbruder des Königs zu befreien und an Stelle des Königs auf den Thron zu setzen.

Regie Rob Doornbos / Text Alexandre Dumas / Assistenz Cornelia Greinert / Schauspiel Joannis Skempes, Kalle Kirchner, Matthias Probst, Michael Mainzer, Vivek Sehra, Jakob Daum, Julian Platt, Karin Münzinger, Silas Kuhmann, Franziska Greinert, Renate Strittmatter, Jakob Fischer, Simone Daum, Daniela Kästner, Kerstin Schürmann, Andreas Rilli, Jana Antesz, Sophia Petermann, Sarah Berner, Helen Single, Reinhold Oppermann, Hilda Oppermann, Siegfried Zuckriegl, Michael Mainzer / Bühne Kai Feldmaier und Andreas Rilli / Kampf-Choreographie Jürgen Lingmann / Kostümbild Heike Pautkin / Ausstattungs-Assistenz Renate Strittmatter / Kostümnäherei Helga Puth / Maske Verena Kleinknecht / Musik Magnus Reichel

»Großer Pomp, Waffengeklirre und actionreiche Kampfszenen, dazu amouröse Verstrickungen und politische Ränke: Die Inszenierung unter der Regie von Rob Doornbos bringt alles mit, was man von einem guten Mantel- und Degen-Abenteuer erwarten darf. (...) Gepaart mit den opulenten Kostümen und stimmigen Bühnenbild, das einige Überraschungen zu bieten hat, ist die Inszenierung rund und gelungen. «
— Nürtinger Zeitung
»Mit rasch wechselnden Szenen (...) gelingt es Doornbos, den Maskenmann neu zu beleben. Es ist ein saftiger Klamauk, der am Galgenberg mit einprägsamen Bildern, und Bewegungsabläufen, schrillem Gesang und konterkarikierenden Auftritten über die Bühne geht.«
— Reutlinger General-Anzeiger

Antonia - Vergessen und vergessen werden

Antonias Bruder hat sich das Leben genommen und die Dorfbewohner wollen den Selbstmord ganz und gar nicht verstehen. In ihrer Trauer sucht Antonia nach Verstandnis und Mitgefühl für ihn. Antonias Onkel Derick scheint keine reine Weste und viele Familiengeheimnisse zu haben, welche im Laufe der Beerdigung zu Tage kommen.
Antonia leidet sichtlich unter der Last dieser Geheimnisse und dem damit verbundenen Tod des Bruders. Zuflucht findet sie bei Cedrik, ein Konstrukt des gealterten Deriks und ihrem Freund aus Kindertagen Victor.

Die Neue Studiobühne kehrt zurück an den Platz vor dem Museum im Baiersbronner Oberdorf, wo vor 16 Jahren das Baiersbronner Sommertheater seinen Anfang nahm.
Mit ,,Antonia,, führen wir ein speziell für die Studiobühne geschriebenes Theaterstück auf. Neben Hochdeutsch und Mundart, sind auch moderne Poetry Slams enthalten. Zusätzlich lässt das eigene Musikkonzept den Theaterbesuch zu einem besonderen Theatererlebnis werden.

Regie Rob Doornbos / Text Friederike Geiger Wingerter / Assistenz Irina Kühnlein / Schauspiel Gabriele Hartmann, Regine Müller, Regina Braun, Julia Kotsch, Christel Günther, Vanessa Schmidt, Clemens Schmid, Otto Gaiser, Michael Ruf, Carl Seitz, Jan Koelblin, Lena Bässler, Erika Stängle, Gisela Gretenkort, Dagmar Buchter, Bernd-Lothar Wechler / Bühnenentwurf Pamela Schmidt / Ausstattung Marianne Wolf, Ariane Fackel, Erika Stängle, Gisela Janazcek, Johannes Lelek / Komposition Magnus Reichel / E-Piano Joannis Schadeck Gressier / Querflöte Ines Welle, Christopher Castro

Regisseur Rob Doornbos betritt mit der „Antonia“ blankes Neuland und probiert Vieles aus. Das Stück ist zuvor noch nie gespielt worden. Doornbos fordert Darsteller und Publikum heraus, verlangt den Laienschauspielern viel ab, die mit Leidenschaft und Engagement dem Stück farbiges Leben geben: Hier klatschhaftes Dorfgeschehen mit einer entlarvenden Personality-Show – dort grüblerisches, verzweifeltes Fragen und Anklagen. Das will gemeistert sein. Und das wird gemeistert, vielschichtig und individuell in einer insgesamt überzeugenden Ensembleleistung.
— Südwestpresse Neckar Chronik - 25.07.2017
Schwäbischer Dialekt und der Bezug zu Baiersbronn spannten eine Brücke zur heutigen Zeit, besonders bei Dämmerung ließ die Kulisse die passende Atmosphäre aufkommen: Wechselnde Beleuchtungen und Musik untermalten die Szenerie; Beerdigungsszenen und ein spektakulärer Sturz in den Brunnen wurden perfekt integriert.
Die Schauspieler zeigten ihr Können, wobei insbesondere die beiden Hauptdarsteller Julia Kotsch und Carl Seitz durch ausdrucksvolles Spiel überzeugten. Die Monologe der nach Verständnis suchenden Antonia stimmten nachdenklich, ihre Gefühlsausbrüche rüttelten auf. Auch der Rest des Ensembles spielte mit viel Talent.
— Schwarzwälder Bote, 25.07.2017

Jubiläum - Kids bewegt alle!

Seit nun mehr zehn Jahren hat sich das K.i.d.S-Projekt (Künste in der Schule) an der Karlschule etabliert. Unermüdlich schaffen die K.i.d.S-Künstler in ihren drei Disziplinen Trommeln, Theaterspielen und Bildende Kunst eine offene und kommunikative Atmosphäre, die Schüler, LehrerInnen und Eltern positiv beeinflusst.
Wie gut das Projekt bei den Kindern, den Künstlern und in der Schule ankommt, kann am 06.07.2017 hautnah in der Aula der Karlschule miterlebt werden. Traditionell führen verschiedene Klassen an diesem Abend vor, was sie das Schuljahr über gemeinsam erarbeitet haben. Das gemeinsame Spektakel beginnt um 18:30 Uhr und man darf sich auf das bunte Programm freuen.

Regie Rob Doornbos / Assistenz Irina Kühnlein / Text Friederike Geiger Wingerter / Bühnenbild Anne-Bärbel Ottenschläger / Musik Notker Dreher, Klaus Krög, Janosch Ottenschläger

K.i.d.S. ist ein einzigartiges Modellprojekt, das ich in dieser Art an keiner anderen Schule in Baden-Württemberg bislang gesehen habe”, sagt Theaterpädagoge und Regisseur, Rob Doornbos. Auch dieses Jahr führte er wieder die
Ideen der Kinder zusammen und entwickelte spannende Szenen für die Inszenierung. Dieses Jahr agierten die kleinen Künstler auf derselben Ebene wie das Publikum, wodurch die Zuschauer Teil des Geschehens wurden. 120 Kinder der dritten und vierten Klasse lieferten als Theaterspieler, Bühnenbildner und Musiker eine vielseitige Darbietung, die mit entsprechender Beleuchtung mitreißend ausfiel
— Badische Neue Nachrichten - 07.07.2017
Was die Qualität von K.i.d.S an der Karlschule ausmacht, das den regulären Schulunterricht begleitet, das zeigten bei der Feier zum zehnjährigen selbstgefertigte Schülertransparente. K.i.d.S ist schön, super, perfekt, bunt, witzig, kreativ, macht Freude und Spaß. Bei einer zünftigen Feier in der Aula gab es hierzu unter der Überschrift “K.i.d.S bewegt alle” eine überzeugende Inszenierung.
— Badische Tagblatt, 07.07.2017

Ursprung

Wir treffen uns auf einem offenen Platz, irgendwo im Nichts, und erzählen eine Geschichte über Ursprünge. Momente, in denen Material, Ort, Zeit und Geschichten ihren Anfang genommen haben: über den Menschen, der einmal Affe war, oder die Erde, die nicht immer war. Jeden Tag in unserem Leben schaffen wir Ursprün- ge und sind verantwortlich für Nullpunkte, aus denen wieder Neues entsteht. Was machen wir aus diesen Nullpunkten? Stellen wir uns wirklich der damit verbundenen Verantwortung?

„Ursprung“ ist ein Stück Theater, das mit Raum und Zeit spielt. Zwanzig 7. Klässler*innen der Schwarzwaldschule Rheinstetten präsentieren unter der Regie von Rob Doornbos ein dokumentarisches Kollagentheater voller Sprache, Bewegung und Fragen.

Regie Rob Doornbos / Assistenz Irina Kühnlein / Pädagogische Begleitung Frau Mühlich-Jacques / Foto Bernd Hentschel, Dominik Höß

Smog

Das Stück "Smog“ lässt Figuren aufeinandertreffen, die alle viel zu sagen haben, jedoch selten zu Wort kommen. Sie tauschen untereinander Erfahrungen in unterschiedlichen sprachlichen Stilen aus. Es werden alltägliche Situationen - wie sie dir und mir jeden Tag passieren- auf ihre gesellschaftliche Relevanz überprüft. Kollagenartig setzt die Performance die Figuren in einen neutralen Raum, in welchem sie endlich Zeit und ein offenes Ohr für ihre Beobachtungen finden. Das Publikum wird nicht nur durch das Einfühlen und Sehen Teil der Performance, schon bald verschwimmen die klassischen Rollenzuweisungen des Theaters. 

Vom 12. bis 14. Mai 2017 feierte der Bund Deutscher Amateurtheater sein 125-jähriges Jubiläum in Berlin. Wir hatten die Chance im Rahmen dieses Jubiläums, Baden-Würrtemberg zu vertreten. Gemeinsam mit AmateurschauspielerInnen aus allen Ecken von Baden-Württemberg, wurde im Kulturkabinett Bad-Canstatt eine 20-minütige Performance für dieses Jubiläum erstellt. In einer Konzeptionsprobe und zwei Intensivwochenenden wurde die Performance eingeprobt und ausgearbeitet.

Regie Rob Doornbos / Text Friederike Geiger Wingerter / Assistenz Irina Kühnlein / Schauspiel Cora Krukhof, Domenico Quinto, Gabriele Löhnig, Hannah Welzel, Kerstin Burst, Sarah Berner, Ursel Lechner, Vivek Sehra / E-Piano Joannis Schadeck Gressier / Video Felix Grunewald

Arsen und Spitzenhäubchen

Eine total verrückte Familie: die sieben liebenswürdigen Schwestern Brauer vergiften in schöner Regelmäßigkeit einsame, ältere Herren, die bei ihnen Unterkunft suchen, mit einem Glas Holunderwein und einer Prise Arsen. Ihr Neffe Willie, der sich für den Kaiser Wilhelm hält, begräbt im Keller die von ihrem Leben Erlösten. Alles läuft glatt, bis ihr Neffe Martin dem mörderischen Treiben seiner Tanten auf die Spur kommt. Als aber auch noch Martins Bruder Johan, ein polizeilich gesuchter Serienmörder, auftaucht, eskalieren die Ereignisse. Denn Johan, der nach einer missglückten Operation aussieht wie Frankensteins Monster, und sein Komplize Dr. Einstein entdecken im Keller der Tanten die Gräber ihrer Opfer. Martin entgleitet das Krisenmanagement zusehends, weil Johan auch ihn zur Strecke zu bringen versucht.

Die wahnwitzige Kriminalkomödie „Arsen und Spitzenhäubchen“ schrieb der amerikanische Autor, Regisseur und Schauspieler Joseph Kesselring 1939. Das Stück lief nach seiner Premiere am New Yorker Broadway 1941 für vier Jahre und 1444 Vorstellungen vor ausverkauftem Haus, bevor es die europäischen Bühnen eroberte. 1944 wurde der Klassiker des schwarzen Humors von Frank Capra mit den Hollywood-Stars Cary Grant und Peter Lorre verfilmt.

Regie Rob Doornbos / Text Joseph Kesselring / Assistenz Rebecca Zechiel / Rollencoaching Anke Bußmann / Schauspiel Gabriele Hartmann, Regine Müller, Regina Braun, Julia Kotsch, Christel Günther, Frieda van Loo, Heike Stoll-Dieterle, Chris Günther, Vanessa Schmidt, Sadik Varol, Matthäus Schneider, Clemens Schmid, Otto Gaiser, Michael Ruf, Horst Anders / Bühnenentwurf Pamela Schmidt / Ausstattung Marianne Wolf, Ariane Fackel, Elke Züfle, Erika Stängle, Gisela Janazcek, Margret Anders, Viktoria Wolfram, Walter Finkbeiner, Johannes Lelek, Stefan Braun.

Am Ende des Premierenabends gab es stehenden Applaus. Der neue Regisseur Rob Dornboos und seine Assistentin Rebecca Zechiel hatten die Ensemblemitglieder bestens auf ihre Aufgaben vorberei- tet. Dafür wurde das Stück an die Bedürfnisse der Neuen Studiobühne angepasst und entsprechend abgeändert. Damit traf die Komödie den Geschmack des Publikums. Schon allein die zahlreichen witzi- gen Dialoge und die guten schauspielerischen Einlagen machen es sehenswert.
— Schwarzwälder-Bote 11.07.2016
Liebevoll sind reizende “running gags” und Theatertricks eingebaut: die ewige Verwechslungen an der Haustür, der lebensbedrohende Griff zum Holunderwein, die beobachtende Braut am Fenster, der in ein Lied integrierte Glockenschlag vom Münsterturm und vieles andere mehr.
Das Ensemble spielte mit viel Tempo, voller Lust und Leidenschaft, ist sichtlich mit seiner Aufgabe gewachsen.
— Südwestpresse, 11.07.2016

Für unsere Väter #ruhigblut

"Schauspiel mit dem KKT-Ensemble (Stuttgart)"

Wir treffen uns in einem Rechteck und erzählen Ihnen die Geschichte von Thomas; einem Mann, der krampfhaft an seiner zerfallenden Familie festhält. Einem Vater, der verzweifelt nach seinem Platz in der Gesellschaft sucht, die übervoll mit Rollenklischees zu sein scheint. „Für unsere Väter“ ist ein hartes Stück Theater, das mit Raum und Zeit spielt. Unter der Regie von Rob Doornbos entstand ein dichtes Familiendrama voll Sprache, Witz und Gewalt. Autorin Friederike Wingerter entwickelte gemeinsam mit dem Ensemble den Stücktext. 
Wenn wir alle die Produkte unserer Erziehung sind, wo befindet sich die Fluchttür?

Regie Rob Doornbos / Text Friederike Wingerter / Bewegungscoaching Dörte Jensen / Schauspiel Susanne Geisel, Lukas Kunze, Christina Seidenbach, Peter Rautenberg, Hansi Schübel, Sabine Steck, Arno Vogel, Katharina Weiss / Stimme Brandon Christiansen / Technik Joannis Schafeck Greiser / Maske Viktoria Wolfram / Design Verena Schützle

Äußerlich schließt die wohl überlegte Inszenierung das Publikum bewusst mit ein, indem es wie in einer Arena um das Spiel-Geschehen herum angeordnet ist. So wird es selbst Teil der tragischen Handlung. Eine in ihren äußeren Mitteln wohltuend einfache, inhaltlich und in der szenischen Umsetzung jedoch durchdachte und reichhaltige Inszenierung voller Poesie und Tiefgang.
— Canstatter Zeitung / 27.04.2016
Dabei haben die meisten Spieler mehrere Rollen zu spielen. Scheinbar mühelos wechseln sie zwischen Charakteren und Kostümen, manchmal im Minutentakt. Doch auch das Publikum wird Teil der Familie, indem es immer wieder tatkräftig ins Spielgeschehen verwickelt wird. So vermischen sich erfrischend die Ebenen der „aktiven“ Schauspieler mit denen der „passiven“ Zuschauer.
— Canstatter Zeitung / 27.04.2016

 

 

Wir wollen Wildnis


Eine experimentelle Spielshow voller Überraschungen

Ein Moderator läuft durch die Straßen der Stadt Baden-Baden und stellt fest: Hier braucht die Jugend Hilfe. Er startet das Experiment "Wir Wollen Wildnis" und eröffnet damit Jugendlichen aus Baden- Baden neue Perspektiven; eine Auseinandersetzung mit der eigenen Stadt beginnt. Die Jugendlichen treffen auf ihrer Reise wichtige Entscheidungsträger aus Politik und öffentlichem Dienst. Seien Sie Teil dieses einzigartigen Abends am Theater Baden- Baden!

Im Schuljahr 2014/2015 entwickelten zwei Klassen der Realschule Baden-Baden und der Werkrealschule Lichtental, sowie einer schulübergreifenden Theater-AG eine Theatervorstellung zum Thema Jugend in Baden-Baden. Die 60 Schüler präsentieren sich in einer gemeinsamen Aufführung auf der großen Bühne unseres Theaters.

Das Projekt "Wir Wollen Wildnis" ist Teil einer dreijährigen Zusammenarbeit zwischen dem Programm "Kulturagenten für kreative Schulen“ und mir in Baden-Baden. Die Klassen bekamen ein ganzes Schuljahr jede Woche Theaterunterricht. Schauspieltechnik und praktische Dramaturgie waren dabei zentrale Gegenstände des Unterrichts. An verschiedenen Intensivtagen und einer abschließenden Intensivwoche wurden die Inhalte für das Theaterstück entwickelt.

Regie Rob Doornbos, Susanne Henneberger, Herbert Kretz / Bühne Sebastian Ganz / Video Murad Atshan / Musik Stephan Marc Schneider / Projektleitung Ralf Eger / Regie-Assistenz Boris Brandner / Unterstützende Lehrerinnen Frau Köppler, Frau Petereit.

Schauspiel Adrian, Albion, Ali, Aurelia, Bastian, Bojan, Cassandra, Christian, Christopher, Dana, Daniel, David He., David Hö., Dean, Dominik, Gabriel M., Gabriel S., Human, Ichraf, Isabelle, Janis, Jasmina, Jill, Julia, Julian, Katja, Kevin, Kilian, Kirill, Krystina, Kyra, Laura, Lea, Lisa F., Lisa Z., Manon, Marius, Marouan, Martyna, Maximilian, Michelle D., Michelle M., Nadine, Nemanja, Nic, Nicole, Niklas, Nils, Nora, Patrick, Pedro, Robin, Sarah, Silas B., Silas S., Simon, Tanisha, Till, Vanessa, Veronika und Vincenzo

300 Jahre Rastatter Frieden

Vor 300 Jahren wurde der spanische Erbfolgekrieg mit dem Rastatter Frieden beendet. Dieses Jubiläum nahm das K.i.d.S.-Projekt der Karlschule zum Anlass, um die Frage „Ist das Frieden?“ in einem musikalisch-bildnerisch-darstellerischen Gesamtkunstwerk zumindest aufzuwerfen, wenn nicht gar zu beantworten. Unter der Leitung der drei Künstler Rob Doornbos, Anne-Bärbel Ottenschläger und Notker Dreher sowie der dramaturgischen Bearbeitung von Frau Dr. Irmgard Stamm wurde das der Frage gleichnamige Stück nun am 21. Mai in der Rastatter Reithalle im Rahmen einer Abendveranstaltung uraufgeführt.

Regie Rob Doornbos / Bühnenbild Anne-Bärbel Ottenschläger / Musik Notker Dreher, Klaus Krög / Im Auftrag von Förderverein Karlschule e.V.

Wie hier Bildgewalt, Theaterkunst und Musikalität in einem Gesamtkunstwerk die Ereignisse des Erbfolgekrieges und dessen aufgeworfene ethische Grundfragen verarbeiteten, war schlichtweg phänomenal. Während den szenischen und musikalischen Sequenzen der Theater- und Trommelgruppe entstand vor den Augen der Zuschauer ein großes Gemälde mit Friedenstauben, immer wieder unterbrochen durch die Frage „Ist das Frieden?“.
— Förderverein Karlschule e.V.
Als zum Schluss während einer Schau selbstgemalter Bilder alle Kinder ihre Vorstellung von Frieden in einer Klangcollage über die Lautsprecher verkündeten, hatte nicht nur der Verfasser dieser Zeilen eine Gänsehaut. So wurde jeder auch etwas nachdenklich in den Abend entlassen, im Hinterkopf aktuelle Ereignisse in der Welt und die große Frage, was Frieden für einen selbst bedeutet.
— Nina Lauckner, Schulleitung