300 Jahre Rastatter Frieden

Vor 300 Jahren wurde der spanische Erbfolgekrieg mit dem Rastatter Frieden beendet. Dieses Jubiläum nahm das K.i.d.S.-Projekt der Karlschule zum Anlass, um die Frage „Ist das Frieden?“ in einem musikalisch-bildnerisch-darstellerischen Gesamtkunstwerk zumindest aufzuwerfen, wenn nicht gar zu beantworten. Unter der Leitung der drei Künstler Rob Doornbos, Anne-Bärbel Ottenschläger und Notker Dreher sowie der dramaturgischen Bearbeitung von Frau Dr. Irmgard Stamm wurde das der Frage gleichnamige Stück nun am 21. Mai in der Rastatter Reithalle im Rahmen einer Abendveranstaltung uraufgeführt.

Regie Rob Doornbos / Bühnenbild Anne-Bärbel Ottenschläger / Musik Notker Dreher, Klaus Krög / Im Auftrag von Förderverein Karlschule e.V.

Wie hier Bildgewalt, Theaterkunst und Musikalität in einem Gesamtkunstwerk die Ereignisse des Erbfolgekrieges und dessen aufgeworfene ethische Grundfragen verarbeiteten, war schlichtweg phänomenal. Während den szenischen und musikalischen Sequenzen der Theater- und Trommelgruppe entstand vor den Augen der Zuschauer ein großes Gemälde mit Friedenstauben, immer wieder unterbrochen durch die Frage „Ist das Frieden?“.
— Förderverein Karlschule e.V.
Als zum Schluss während einer Schau selbstgemalter Bilder alle Kinder ihre Vorstellung von Frieden in einer Klangcollage über die Lautsprecher verkündeten, hatte nicht nur der Verfasser dieser Zeilen eine Gänsehaut. So wurde jeder auch etwas nachdenklich in den Abend entlassen, im Hinterkopf aktuelle Ereignisse in der Welt und die große Frage, was Frieden für einen selbst bedeutet.
— Nina Lauckner, Schulleitung