Egohelden

Jugendstück zum Thema Homosexualität

Hauptperson des Stückes ist der 17-jährige Lukas, der eines Tages feststellt, dass er schwul ist. „Egohelden“ befasst sich mit den daraus resultierenden Problemen für ihn, nämlich sich selbst und schließlich seiner Umgebung seine Homosexualität einzugestehen. Die Idee für das Stück ist u.a. durch Gespräche mit Schülern entstanden. Auffällig dabei war die große Unwissenheit der Jugendlichen. Dabei ist das Wort „schwul“ mittlerweile zu einem völlig gängigen Schimpfwort geworden. Der Ernst der Worte oder die eigentliche Bedeutung ist vielen Jugendlichen jedoch nicht klar. Eine reale Begegnung mit dem Thema oder persönlichen Neigungen hat kaum stattgefunden.
Das Theaterstück wird von professionellen Schauspielern umgesetzt und in den Jugendhäusern der Stadt gespielt. Im Anschluss an das Stück findet eine Diskussion zum Thema mit den Schülern statt. Hier können Fragen beantwortet und Meinungen offen ausgetauscht werden.

Regie Rob Doornbos / Schauspiel Ibadete Kadrijaj, Gregor Weisgerber, Giovanni Romano / Bühne & Grafik Jesko Stoetzer / Organisation Jürgen Sihler

Interessant auch, dass die zuschauenden Schüler miteinbezogen werden, sich die Schauspieler bei ihnen Rat holen oder um ein Getränk bitten. So sitzen die Schüler auch wie in einem Stuhlkreis um die Spielfläche herum und nicht wie in einem „normalen“ Theater. Ab und zu setzen sich die Schauspieler auf leere Stühle zwischen den Zuschauern und spielen von dort. Das Stück wirkt dadurch frisch und modern.
— ka-news.de
Egohelden von Rob Doornbos überzeugte durch die klare dramaturgische Struktur und professionelle Darstellung.
— Stadt Karlsruhe