Schicksal auf offener Straße

Ein Theaterstück zwischen Freiheit und Gefangenschaft

Eine Straße irgendwo auf dieser Welt: Pendler sind auf dem Weg zur Arbeit, Schüler auf dem Weg zur Schule. Es ist ein gewöhnlicher Morgen im Juli, zwei fremde Menschen mit zwei unterschiedlichen Zielen. Doch die beiden verbindet das Schicksal, das ihnen der Tag eine unerwartete Wendung beschert. Dieses Theaterstück zeigt, dass Freiheit und Gefangenschaft nah beieinander liegen.

Im Schuljahr 2013/2014 entwickelten drei 7. Klassen aus der Theodor-Heuss-Werkrealschule, der Realschule Baden-Baden und der Werkrealschule Lichtental, eine Theatervorstellung zu den Orten „Hotel“ und „Knast“. Die 60 Schüler präsentierten sich in einer gemeinsamen Aufführung auf der großen Bühne des Theaters Baden-Baden.

Das Projekt "Schicksal auf offener Straße" ist Teil einer dreijährigen Zusammenarbeit zwischen dem Programm "Kulturagenten für kreative Schulen“ und mir in Baden-Baden. Die Klassen bekamen ein ganzes Schuljahr jede Woche Theaterunterricht. Schauspieltechnik und praktische Dramaturgie waren dabei zentrale Gegenstände des Unterrichts. An verschiedenen Intensivtagen und am Ende einer Intensivwoche wurden die Inhalte für das Theaterstück entwickelt.

Regie Rob Doornbos / Bühne & Grafik Sebastian Ganz / Projektleitung Ralf Eger / Regie-Assistenz Maren Stüfing / Unterstützende Lehrer Frau Köppler, Frau Schurig, Frau Lazik, Frau Böcherer, Herr Roos, Herr Kretz.

Die Schülerinnen und Schüler lernten eine Welt kennen, die ihnen bisher verschlossen war. Sie tauchten in eine Materie ein, die in ihrer Vielfalt kaum zu überbieten ist; sei es durch das Kennenlernen unterschiedlicher Berufe am Theater oder den Kosmos der Kulturschaffenden. Sie lernten sich selbst kennen, ihre Stärken und Schwächen, ihre Ängste und deren Überwindung. Sie traten eloquent und sicher auf.
— Badisches Tagblatt
Danke Rob, für das tolle Jahr umd den tollen Abend! Du kannst sehr stolz sein, was DU auf die Beine gestellt hast. Aus nichtsahnenden Schülern, wurden Schauspieler. Danke, dass du das alles auf der große Bühne ermöglichen konntest. Du bist der beste Regisseur.
— Schülerin der Realschule