Auszubildende

Improvisieren mit Kindern- und Jugendlichen

Das Improvisationstheater braucht wenige Mittel, um Großes zu bewirken. In dieser praktischen Ausbildungsveranstaltung versuchen wir, aus dem Nichts etwas zu erschaffen. Zuerst nähern wir uns mit verschiedenen Übungen den Grundlagen der Theaterform an. Dabei spielen die drei Ausdrucksmittel eines Schauspielers eine zentrale Rolle: der Körper, die Mimik und die Stimme.
Im zweiten Schritt geht es um die didaktische Umsetzung und Einbindung des Improvisationstheaters in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Am Ende dieser Ausbildungsveranstaltung haben die Teilnehmer/innen Anregungen erhalten, um selbstständig mit Kindern Improvisationstheater zu entdecken.

Ein Schauspieler schmeckt etwas, seine Figur etwas anderes

Sinneswahrnehmungen auf der Bühne

Es ist Freitagabend 20.15 Uhr, das Licht geht aus und der Spot an. Deine Figur „Hans“ betritt sein Wohnzimmer, läuft zum Kühlschrank und holt sich ein Bier heraus. Während Hans seinen Fernseher anschaltet, führt er die Flasche Bier zum Mund. Die kalte Flüssigkeit fließt über die Zunge von Hans oder ist es deine eigene Zunge von dir als Schauspieler? Mit dieser und anderen Fragen werden wir die Erkenntnisse aus dem Grundkurs vertiefen.

In diesem Workshop erweitern und verbessern wir die verbalen und nonverbalen Spielfähigkeiten. Wir greifen dabei auf ein Potpourri an Spiel- und Theaterstilen zu; Niederländisches Erzähltheater, das absurde Theater, aber auch Stanislavsky u.a. werden ins Scheinwerferlicht der Sinne gestellt. Dabei wirst du an die Grenzen deines Spiels gebracht, wodurch du deine eigenen schauspielerischen Stärken und Schwächen kennenlernst. Mit echten Gegenständen/Essen und Attrappen gehen wir auf die Spielfläche und probieren uns praktisch aus. Zentrale Fragen werden dabei sein: Wie geht man in der Rolle mit den Sinnen um? Wann ist ein Ausdruck deiner Sinneserfahrung authentisch? Wie können unsere Sinne ihre eigenen Geschichten erzählen? Wie groß oder klein kann ich eine Sinneswahrnehmung auf der Bühne zum Ausdruck bringen?

Das Publikum sieht das, was deine Figur nicht schmeckt

Sinneswahrnehmungen auf der Bühne

Eine herrliche Kuchenattrappe wird auf die Bühne gebracht und das Wasser läuft allen Zuschauern im Munde zusammen. Doch das Einzige, womit die Schauspieler sich beschäftigen, ist der Text mit den stückbezogenen Regie-anweisungen. Schade! 
Ein bewussterer Umgang mit den Sinneswahrnehmungen und den damit verbundenen nonverbalen Ausdrücken der Schauspieler, bereichert das Schauspiel und macht es lebendig.

In diesem Workshop schulen und schärfen wir unsere Sinne und die nonverbale Ausdrucksfähigkeit. Nach verschiedenen Grundlagenübungen tauchen wir in eine aktive Erforschung ein. Wir beschäftigen uns praktisch mit den folgenden Fragen: Wie setzen wir unsere Sinne auf der Bühne ein? Wie drücken wir Wahrnehmungen für das Publikum aus? Mit echten Gegenständen/Essen und Attrappen gehen wir auf die Spielfläche und probieren uns aus. Im ersten Teil des Workshops arbeiten wir mit verschiedenen Methoden aus dem Improvisationstheater. Im zweiten Teil nutzen wir zur Vertiefung kleine Theater- dialoge von Pinter u.a.

Theaterproduktionen ohne festen Stücktext

Das Erarbeiten von Theaterstücken ohne festen Stücktext ist eine weit verbreitete Arbeitsform in der Theaterpädagogik. Ziel des Workshops ist eine vertiefende Vermittlung der Techniken des Dramatisierungs- vorgangs. Wir befassen uns praktisch mit den unterschiedlichen Produktionsschritten und Rollen (Regisseur, Spieler, Produktionsleiter, Dramaturg, Stimulator, Szenario-Texter) beim Dramatisieren. Wie schafft man eine persönliche Verbindung zwischen Ensemble und Thema/Inhalt? Wie geht man dabei mit den Schauspielern um? Zentraler Begriff der Produktionsmethode „Dramatisieren“ nach Twijnstra van der Hurk und Verspaget (Holland) ist die „Prämisse“. Der Begriff wird in diesem Zusammenhang als Voraussetzung oder Annahme verstanden, aus der eine Schlussfolgerung gezogen werden kann. Wie kann die Prämisse als Ausgangspunkt für den kreativen Prozess eingesetzt werden? Spontaneität, Kreativität und Prozessdenken stehen während diesem praxisorientierten Kurs im Vordergrund.

Basisworkshop Improvisieren

Mit viel Spaß, guter Laune und wenigen Mitteln werden wir die Theaterbühne erkunden. Zuerst wärmen wir uns wie echte Schauspieler auf. Dabei spielen drei Ausdrucksmittel der Schauspielerei eine zentrale Rolle: Der Körper, die Mimik und die Stimme. Danach steigen wir in die Welt der Improvisation ein. Ausgewählte Requisiten und Kostümteile dienen dabei als Ausgangspunkt.

Ziel dieses Workshops ist es, trotz theatralischer Vorgaben & Strukturen,Spaß an der Spielwirklichkeit zu haben. Eine zentrale Rolle spielt hierbei die verbale und non-verbale Kommunikation der Kinder. Außerdem soll das Projekt die Kooperationsfähigkeit der Kinder in Kleingruppen verbessern.