Business

Ein Schauspieler schmeckt etwas, seine Figur etwas anderes

Sinneswahrnehmungen auf der Bühne

Es ist Freitagabend 20.15 Uhr, das Licht geht aus und der Spot an. Deine Figur „Hans“ betritt sein Wohnzimmer, läuft zum Kühlschrank und holt sich ein Bier heraus. Während Hans seinen Fernseher anschaltet, führt er die Flasche Bier zum Mund. Die kalte Flüssigkeit fließt über die Zunge von Hans oder ist es deine eigene Zunge von dir als Schauspieler? Mit dieser und anderen Fragen werden wir die Erkenntnisse aus dem Grundkurs vertiefen.

In diesem Workshop erweitern und verbessern wir die verbalen und nonverbalen Spielfähigkeiten. Wir greifen dabei auf ein Potpourri an Spiel- und Theaterstilen zu; Niederländisches Erzähltheater, das absurde Theater, aber auch Stanislavsky u.a. werden ins Scheinwerferlicht der Sinne gestellt. Dabei wirst du an die Grenzen deines Spiels gebracht, wodurch du deine eigenen schauspielerischen Stärken und Schwächen kennenlernst. Mit echten Gegenständen/Essen und Attrappen gehen wir auf die Spielfläche und probieren uns praktisch aus. Zentrale Fragen werden dabei sein: Wie geht man in der Rolle mit den Sinnen um? Wann ist ein Ausdruck deiner Sinneserfahrung authentisch? Wie können unsere Sinne ihre eigenen Geschichten erzählen? Wie groß oder klein kann ich eine Sinneswahrnehmung auf der Bühne zum Ausdruck bringen?

Das Publikum sieht das, was deine Figur nicht schmeckt

Sinneswahrnehmungen auf der Bühne

Eine herrliche Kuchenattrappe wird auf die Bühne gebracht und das Wasser läuft allen Zuschauern im Munde zusammen. Doch das Einzige, womit die Schauspieler sich beschäftigen, ist der Text mit den stückbezogenen Regie-anweisungen. Schade! 
Ein bewussterer Umgang mit den Sinneswahrnehmungen und den damit verbundenen nonverbalen Ausdrücken der Schauspieler, bereichert das Schauspiel und macht es lebendig.

In diesem Workshop schulen und schärfen wir unsere Sinne und die nonverbale Ausdrucksfähigkeit. Nach verschiedenen Grundlagenübungen tauchen wir in eine aktive Erforschung ein. Wir beschäftigen uns praktisch mit den folgenden Fragen: Wie setzen wir unsere Sinne auf der Bühne ein? Wie drücken wir Wahrnehmungen für das Publikum aus? Mit echten Gegenständen/Essen und Attrappen gehen wir auf die Spielfläche und probieren uns aus. Im ersten Teil des Workshops arbeiten wir mit verschiedenen Methoden aus dem Improvisationstheater. Im zweiten Teil nutzen wir zur Vertiefung kleine Theater- dialoge von Pinter u.a.

Improvisieren im Alltags- und Business-Kontext

In diesem Workshop setzen die Teilnehmer/innen sich mit dem Improvisationstheater auseinander - auch "Theater aus dem Nichts" genannt. Sie nutzen diese Theaterform zur Verbesserung der persönlichen Schlüsselkompetenzen wie z.B. Souveränität, Kreativität und Flexibilität. Dabei werden Sie herausgefordert gängige Pfade zu verlassen und neue Wege zu suchen. Auf sichere Art und Weise begeben sich die Teilnehmer/innen an die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Spielwirklichkeit.
Übungen, kurze Szenen, Alltagssituationen und viel Spaß bilden die Basis dieses Workshops.


Ziele:
- Sie können die Erfahrungen aus den Improvisationsübungen reflektieren und einen Transfer zu ihren beruflichen oder Alltagssituationen herstellen.
- Sie können in ungewohnten Situationen (SmallTalk; Businesstreffen o.ä.) improvisieren und sich souverän, authentisch und „pfiffig“ präsentieren.
- Sie erhöhen ihre Flexibilität und Kreativität im spontanen Sprechen.
- Sie können überzeugend auftreten und sich zielführend zeigen.

Basisworkshop Improvisieren

Mit viel Spaß, guter Laune und wenigen Mitteln werden wir die Theaterbühne erkunden. Zuerst wärmen wir uns wie echte Schauspieler auf. Dabei spielen drei Ausdrucksmittel der Schauspielerei eine zentrale Rolle: Der Körper, die Mimik und die Stimme. Danach steigen wir in die Welt der Improvisation ein. Ausgewählte Requisiten und Kostümteile dienen dabei als Ausgangspunkt.

Ziel dieses Workshops ist es, trotz theatralischer Vorgaben & Strukturen,Spaß an der Spielwirklichkeit zu haben. Eine zentrale Rolle spielt hierbei die verbale und non-verbale Kommunikation der Kinder. Außerdem soll das Projekt die Kooperationsfähigkeit der Kinder in Kleingruppen verbessern.