Jugendliche

Theaterproduktionen ohne festen Stücktext

Das Erarbeiten von Theaterstücken ohne festen Stücktext ist eine weit verbreitete Arbeitsform in der Theaterpädagogik. Ziel des Workshops ist eine vertiefende Vermittlung der Techniken des Dramatisierungs- vorgangs. Wir befassen uns praktisch mit den unterschiedlichen Produktionsschritten und Rollen (Regisseur, Spieler, Produktionsleiter, Dramaturg, Stimulator, Szenario-Texter) beim Dramatisieren. Wie schafft man eine persönliche Verbindung zwischen Ensemble und Thema/Inhalt? Wie geht man dabei mit den Schauspielern um? Zentraler Begriff der Produktionsmethode „Dramatisieren“ nach Twijnstra van der Hurk und Verspaget (Holland) ist die „Prämisse“. Der Begriff wird in diesem Zusammenhang als Voraussetzung oder Annahme verstanden, aus der eine Schlussfolgerung gezogen werden kann. Wie kann die Prämisse als Ausgangspunkt für den kreativen Prozess eingesetzt werden? Spontaneität, Kreativität und Prozessdenken stehen während diesem praxisorientierten Kurs im Vordergrund.

Der große Umzug, alles ist neu!

Ein neues Stadtviertel wird gebaut und der Bürgermeister lädt eine ausgewählte Gruppe Menschen ein, dort zu wohnen.
Durch die vorangegangene Rollenarbeit schlüpfen die Schüler/innen in eine selbst ausgewählte Figur. Mit dieser Figur bewegen sie sich zuerst in einer Wohngemeinschaft oder einer Familie. Anhand verschiedener Szenen wird der Alltag bestimmt. Wenn jeder sich dann zuhause fühlt, verlassen die Bewohner ihre eigenen vier Wände und machen sich auf, das neue Stadtviertel zu erkunden. Es finden verschiedene Begegnungen mit Nachbarn statt. Was passiert, wenn jeder neu ist? Neu für sich selbst, neu für die anderen? Was denkt, fühlt und tut man als erstes? 
Am Ende des Workshops bekommt jede Figur/Bewohner vom Bürgermeister ein Zertifikat zur gelungenen Integration im neuen Stadtteil!

Basisworkshop Improvisieren

Mit viel Spaß, guter Laune und wenigen Mitteln werden wir die Theaterbühne erkunden. Zuerst wärmen wir uns wie echte Schauspieler auf. Dabei spielen drei Ausdrucksmittel der Schauspielerei eine zentrale Rolle: Der Körper, die Mimik und die Stimme. Danach steigen wir in die Welt der Improvisation ein. Ausgewählte Requisiten und Kostümteile dienen dabei als Ausgangspunkt.

Ziel dieses Workshops ist es, trotz theatralischer Vorgaben & Strukturen,Spaß an der Spielwirklichkeit zu haben. Eine zentrale Rolle spielt hierbei die verbale und non-verbale Kommunikation der Kinder. Außerdem soll das Projekt die Kooperationsfähigkeit der Kinder in Kleingruppen verbessern.