Spielleiter

Bruch / Stück / Entwicklung

Workshop "Regie mit Kindern und Jugendlichen"

Sie wollen ein (kleines) Theaterstück auf die Bühne bringen? Sie haben einen Stücktext oder frei entwickeltes Material, und dann? Wie geht es weiter? Wird daraus ein bühnentaugliches Stück? Theater fängt dort an, wo das Material auf der Bühne zu leben und beben beginnt - für die Schauspieler und für das Publikum.

Ziel dieses Workshops ist eine vertiefende Vermittlung der Regiearbeit für die Bühne. Neben grundlegendem Theaterhandwerk geht es um verschiedene inszenatorische Stilmittel
und theatrale Prozesse. Der Fokus des Workshops liegt auf Regie in der Endprobenphase, bei der endgültige Entscheidungen getroffen werden: Wer macht wann wie was?
Einen speziellen Blick werfen wir dabei auf das Thema Brüche. Welche Brüche gibt es im Entwicklungsprozess, welche Wirkung erzielen wir durch Brüche im Stückablauf?

Theaterproduktionen ohne festen Stücktext

Das Erarbeiten von Theaterstücken ohne festen Stücktext ist eine weit verbreitete Arbeitsform in der Theaterpädagogik. Ziel des Workshops ist eine vertiefende Vermittlung der Techniken des Dramatisierungs- vorgangs. Wir befassen uns praktisch mit den unterschiedlichen Produktionsschritten und Rollen (Regisseur, Spieler, Produktionsleiter, Dramaturg, Stimulator, Szenario-Texter) beim Dramatisieren. Wie schafft man eine persönliche Verbindung zwischen Ensemble und Thema/Inhalt? Wie geht man dabei mit den Schauspielern um? Zentraler Begriff der Produktionsmethode „Dramatisieren“ nach Twijnstra van der Hurk und Verspaget (Holland) ist die „Prämisse“. Der Begriff wird in diesem Zusammenhang als Voraussetzung oder Annahme verstanden, aus der eine Schlussfolgerung gezogen werden kann. Wie kann die Prämisse als Ausgangspunkt für den kreativen Prozess eingesetzt werden? Spontaneität, Kreativität und Prozessdenken stehen während diesem praxisorientierten Kurs im Vordergrund.

Das völlig verrückte Wochenende der Absurdität!

Ein aktiver Schauspielworkshop mit Texten von Daniil Charms 

In diesem Workshop wird an deinen persönlichen Spielqualität(en) gearbeitet. Zuerst werden wir uns mittels verschiedener Theaterspiele und Übungen dem Thema „Absurdes Theater“ annähern: Großes und Kleines, Unerwartetes und Erwartetes, Klares und Unklares. Es wird eine aktive Forschung, wobei wir uns u.a. mit den folgenden Fragen befassen: Was ist absurdes Theater und welche Qualitäten hat es? Was können wir davon in unseren Spielalltag mitnehmen? Im zweiten Teil des Workshops arbeiten wir mit Theater- texten von Daniil Charms. Der russische Schriftsteller bietet viele Möglichkeiten zur szenischen Interpretation.

Mit Spielfreude und Energie arbeite ich dann mit euch an der Grenze zwischen natürlichem und absurdem Spiel. Dabei werden wir an euren persönlichen Spielqualitäten arbeiten.

Basisworkshop Improvisieren

Mit viel Spaß, guter Laune und wenigen Mitteln werden wir die Theaterbühne erkunden. Zuerst wärmen wir uns wie echte Schauspieler auf. Dabei spielen drei Ausdrucksmittel der Schauspielerei eine zentrale Rolle: Der Körper, die Mimik und die Stimme. Danach steigen wir in die Welt der Improvisation ein. Ausgewählte Requisiten und Kostümteile dienen dabei als Ausgangspunkt.

Ziel dieses Workshops ist es, trotz theatralischer Vorgaben & Strukturen,Spaß an der Spielwirklichkeit zu haben. Eine zentrale Rolle spielt hierbei die verbale und non-verbale Kommunikation der Kinder. Außerdem soll das Projekt die Kooperationsfähigkeit der Kinder in Kleingruppen verbessern.

Von der Gruppe zum Stück

Sie wollen ein Theaterstück auf die Bühne bringen? Sie haben vielleicht ein Thema oder einen Text, aber Ihnen fehlen die Methoden und Mittel zur Umsetzung? In einem ersten Schritt befassen wir uns mit dem Regiekonzept, das den Grundstein für die weitere Arbeit legt. Danach beschäftigen wir uns mit den konkreten Probesituationen: wie gestalte ich den Proben-Einstieg? Wie kommen die Schülerinnen und Schüler vom Text/Thema zur szenischen Darstellung? Welche inszenatorischen Stilmittel kann ich dabei einsetzen? Zuletzt beschäftigen wir uns mit der Endregie/der Endprobenphase, bei der endgültige Entscheidungen getroffen werden: wer, wann, wie und was macht.

Im Workshop werden folgende Grundlagen und Spielformen vermittelt:

  • Spiele zur Entfaltung des einzelnen Teilnehmers/ Spiele zur Schulung des Zusammenspiels/ Welche Themen passen zu meiner Gruppe?

  • Möglichkeiten der Textrecherche/ Texteinrichtung für die Gruppe: Striche (weniger ist mehr!)/ Rollenverteilung und eigenes szenisches Schreiben mit der Gruppe.

  • Spielformen mit und ohne Text/ Spiele zur Gestaltung der einzelnen Figur in Beziehung zu den Anderen/ Übergänge/ Einsatz von Musik

  • Zeitplanung und Gesamtorganisation vom ersten Treffen bis zur Aufführung.